Schweißausbruch: Welche Gründe und Hilfsmittel gibt es?

Schweißausbrüche kommen plötzlich, aber nicht ohne Grund. Ist es den meisten Menschen schon unangenehm in einem normalen Maße zu schwitzen, würden wir bei einem öffentlichen Schweißausbruch am liebsten im Erdboden versinken. Eine Situation, die jeder schon einmal erlebt hat. Auch nachts ist jeder schon mal schweißgebadet aufgewacht. Doch woran liegt das und was kann man dagegen tun?

Welche Ursachen gibt es für Schweißausbrüche?

Plötzliche Schweißausbrüche können wir alle bekommen. Sie müssen nicht zwangsläufig gleich einen ernsten Hintergrund haben. Häufig hängt der Schweißausbruch mit einer emotional angespannten Situation zusammen. Aufregung ist der Klassiker – vor einer Prüfung, einem Vorstellungsgespräch, vor der Hochzeit. Alles besondere, also nicht alltägliche Momente, die von Routine geprägt sind. Und alles Momente, in denen niemand gern schwitzen möchte.

Aber auch andere emotionale Situationen können Schweißausbrüche herbeiführen. Wenn wir uns zum Beispiel erschrecken, Angst vor etwas haben oder überrascht werden. All das sind Stresssituationen, die den Kreislauf auf Touren und Körper in Wallung bringen. Die Körpertemperatur steigt. Die Schweißdrüsen erhöhen die Schweißproduktion, damit die Körpertemperatur trotz der herausfordernden Situation auf einem gesunden Niveau gehalten werden kann.

Gleiches passiert, wenn wir hohen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Wer sich in die Sauna setzt, der führt den Schweißausbruch bewusst herbei. Aber auch wenn wir an heißen Sommertagen aus dem klimatisierten Kaufhaus nach draußen laufen, reagiert der Körper häufig mit einem Schweißausbruch auf die für ihn plötzlich eintretende Temperaturdifferenz.

Schweißausbrüche in den Wechseljahren

Viele Frauen sehen sich in der Mitte ihres Lebens gehäuft mit Schweißausbrüchen konfrontiert – selbst, wenn sie vorher nie Probleme damit hatten. Wiederkehrende Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Nachtschweiß sind typischen Wechseljahrbeschwerden.

Die Wechseljahre bezeichnen den Übergang von der Lebensphase, in der Frauen Kinder bekommen können, hin zur Phase, in der keine Schwangerschaft mehr möglich ist. Sie sind also ein ganz natürliches Phänomen und keine Krankheit. Die Wechseljahre beginnen in der Regel mit Mitte 40 und gruppieren sich vor und nach dem Zeitpunkt der letzten Regel. Rund ein Drittel der Frauen hat fünf Jahre und länger mit den medizinisch harmlosen, aber doch sehr unangenehmen Symptomen der Wechseljahre zu kämpfen.

In den Wechseljahren neigen Frauen ohnehin dazu mehr zu schwitzen. Gleichzeitig befinden sie sich in einer der herausforderndsten Lebensphasen. Karriere und Familie fordern sie meist in mehrfacher Hinsicht. Zusätzliche Schweißausbrüche sind eine kleine Katastrophe, auch wenn sie gesundheitlich unbedenklich sind.

Was tun bei Schweißausbrüchen?

Die Schweißausbrüche in den Wechseljahren finden häufig nicht nur unter den Achseln statt, sondern auch im Gesicht, am Hals und am Oberkörper. Regionen also, an denen sich das Schwitzen nicht ohne weiteres verbergen lässt. Zumal man in der Kopfregion auch kein Deo gegen Schweiß anwenden kann.

Die Lösung für das Problem sind Antitranspirant-Tücher, die bedenken- und gefahrenlos im Gesicht und am Hals angewendet werden können. Einzeln verpackt funktionieren sie so simpel wie ein feuchtes Erfrischungstuch. Allerdings sind sie mit einer hautfreundlichen Flüssigkeit getränkt, die das Schwitzen reduziert. Diese kommt anders als ein Deo ganz ohne Duftstoffe aus, weil die Inhaltsstoffe tatsächlich die Außenseite der Schweißdrüsen verschließen. Und genau das ist schließlich gewollt, denn nur einem Antitranspirant gelingt es den Schweiß zu unterdrücken. Gesicht, Hals, Dekolleté, Hände und Co. bleiben trocken und Sie frisch!

Für die Achselhöhlen gibt es das wirksame Antitranspirant von Soummé zudem als Roll-on. Einfach in der Anwendung und zum Teil tagelang wirksam, weil Soummé das Schwitzen selbst bekämpft und nicht nur den Geruch übertüncht. Deshalb sind weder Duftstoffe, Farbstoffe noch Alkohole enthalten. Stattdessen pflegende Substanzen wie Salbei, Aloe Vera und Allantoin.

Schweißausbrüche als Krankheitssymptom

Treten Schweißausbrüche ungewöhnlich oft und aus keinem nachvollziehbaren Grund auf – zum Beispiel, wenn Sie entspannt auf der Couch liegen –, kann es sich um ein Krankheitssymptom handeln. Die Auslöser sind vielfältig, weshalb Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen sollten, der eine ausführliche Anamnese und Diagnostik durchführt. Oft sind die Gründe harmlos, manchmal jedoch sind gehäuft auftretende Schweißausbrüche ein Anzeichen für (chronische) Erkrankungen.

Mögliche krankheitsbedingte Gründe für Schweißausbrüche:

  • Diabetes
  • neurologische Probleme
  • psychische und psychiatrische Erkrankungen
  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
  • Tumorerkrankungen
  • Übergewicht (Adipositas)
  • Veränderungen des Hormonhaushalts

Mitunter sind Schweißausbrüche Nebenwirkungen einer medikamentösen Behandlung. Das kann auch dann der Fall sein, wenn die Medikation geändert wurde. Auch hier ist der Arzt oder alternativ der Apotheker erster Ansprechpartner. Allergische Reaktionen können sich ebenfalls in Einklang mit Schweißausbrüchen zeigen.

Gibt es keinen anderen medizinischen Grund, ist die erhöhte Schweißproduktion an sich eine Krankheit. Mediziner sprechen in diesem Fall von Hyperhidrose. Hyperhidrose kann sich nicht nur durch eine dauerhaft erhöhte Aktivität der Schweißdrüsen zeigen, sondern auch durch plötzliche Schweißattacken. Hyperhidrose hat keinen bestimmten Auslöser und kann auch vererbt werden.

Schweißausbrüche lassen sich nicht verhindern – Schweißgeruch und Schweißflecken schon

Gegen Hyperhidrose und andere medizinische Gründe für Schweißausbrüche gibt es verschiedene Behandlungsmethoden, die die Schweißproduktion auf ein normales Maß reduzieren oder zumindest etwas mindern können.

In vielen alltäglichen Situationen lassen sich plötzliche Schweißausbrüche zwar nicht verhindern, aber sie müssen nicht zwangsläufig zu Schweißtropfen und Feuchtigkeitsfilm, Schweißflecken unter den Achseln, nasser Oberbekleidung, Salzrückstände und Schweißgeruch führen. Ein Antitranspirant verhindert, dass Schweiß aus den Drüsen auf die Haut tritt und hält Sie deshalb auch in den stressigsten Situationen frisch.