Aktuelle Meldung zum Thema Aluminiumchlorid - April 2020

Der Nürnberger Arbeitsmediziner Hans Drexler hat mit seinem Team im September außerdem eine Studie veröffentlicht, bei der mehrere Personen über zwei Wochen täglich ein Antitranspirant benutzten und Alu-Konzentrationen jeweils im Blut und Urin gemessen wurden.

Dabei fanden sie im Vergleich zu den Alu-Konzentrationen in Zeiten ohne Verwendung des Antitranspirants keine messbare Zunahme. „Die Aluminiumaufnahme über Deos ist so gering, dass sie im Grundrauschen der alltäglichen Aufnahme über Luft und Nahrung untergeht“, sagt Drexler.

„Die täglichen spontanen Schwankungen sind so groß, dass dieser zusätzliche Eintrag nicht messbar ist.“

Seine Studie habe er ohne externe Gelder durchgeführt – und ohne Interessenskonflikte.

Dem BfR seien diese Ergebnisse nicht bekannt gewesen, als es seine eigene Studie zur Publikation einreichte, erklärt ein Sprecher. Sie liefere „wichtige Informationen“ – doch sei womöglich die Zahl der Versuchspersonen zu gering gewesen.  

Quelle: https://medwatch.de/2019/12/12/alu-deos-sind-laut-neuen-studien-sicher/

 

Aluminium ist das dritthäufigste Element der Erdkruste und damit das häufigste Metall. Wir nehmen Tag für Tag kleinste Mengen davon auf – vor allem durch unsere Nahrung. 

Aluminium kommt als natürlicher Bestandteil im Deutschen Trinkwasser vor, das zu den reinstes und bestes der Welt gehört. Überhaupt ist das Wasser, das hierzulande aus der Leitung kommt, das am stärksten kontrollierte Lebensmittel, das wir besitzen.

Aluminium kommt auch in anderen Lebensmitteln, insbesondere in Früchten und Gemüse vor. Aber auch bestimmte Tee- oder Kakaosorten enthalten Aluminium. Es wird von Verbrauchern hauptsächlich über die Nahrung aufgenommen.

Zusätzliche Belastungsquellen können aluminiumhaltige Bedarfsgegenstände für Lebensmittel wie Kochutensilien, Dosen, Folien oder Tuben sein, aus denen das Leichtmetall auf die Speisen übergeht. Auch in Kosmetik wird Aluminiumchlorid verwendet.

In Deo-Rollern oder Antitranspiranten wird es beispielsweise wegen seiner schweißhemmenden Wirkung eingesetzt.

 

Ist Aluminiumchlorid krebserregend?

In den vergangenen Jahren ist die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Aluminiumaufnahme immer wieder hinterfragt worden. Dies gilt vor allem im Hinblick auf die mögliche Entwicklung von Brustkrebs oder der Alzheimer-Krankheit. 

 

Studien und Fakten zu Aluminium/ Aluminiumchlorid

Ganz wichtig ist, folgende zwei Punkte klar voneinander zu unterscheiden und zu differenzieren:

(1) Antiranspirante tragen, wie auch andere Kosmetik, zur Aufnahme von Aluminiumchlorid bei.

(2) Aber ist dieses aufgenommene Aluminiumchlorid auch ursächlich für Krankheiten wie Brustkrebs oder Alzheimer?

Bei unseren Recherchen beziehen wir uns auf folgende Quellen:

  • Aussagen verschiedener Toxikologen
  • Grundlage verschiedener nationaler und internationaler Studien
  • Deutsches Bundesinstitut für Risikobewertung

Die gute Nachricht: Wissenschaftler konnten keine Gesundheitsgefahr durch Aluminiumsalze in Antitranspiranten nachweisen.

Sowohl die Studien- und Faktenlage, als auch renommierte Toxikologen geben Entwarnung. Es kann kein kausaler Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Aluminium und Brustkrebs oder Alzheimer nachgewiesen werden.

 

Wie kam man zu der Annahme, dass es einen Zusammenhang zwischen Aluminium und Krebs gibt? 

  1. Indizien für einen solchen Zusammenhang ergaben sich lediglich aus Studien an Brustkrebs-Patientinnen, die höhere Gehalte von Aluminium in Brustdrüsengewebe und -sekret zeigten als in gesundem Gewebe bzw. im Sekret gesunder Frauen nachgewiesen werden konnte
  2. Die Beobachtung, dass man in Brusttumoren Anreicherungen von Aluminium gefunden hat, ist ebenfalls nicht sehr stichhaltig. Wie auch bei den Aluminium-Ablagerungen in den Gehirnen von Alzheimer-Patienten ist nicht klar, was Ursache und Folge der Erkrankung ist. Auch andere Mineralstoffe werden in Tumoren gefunden.
  3. Forscher erklären das vermehrte Auftreten damit, dass sich im äußeren Bereich der Brust mehr Gewebe befindet
  4. In Studien an Mäusen wurden jedoch selbst bei hohen Einsatzkonzentrationen keine Tumore beobachtet.

 

Wie viel Aluminium nehmen wir im direkten Vergleich zu Lebensmitteln  über Antitranspirante auf? Was sind die Richtwerte?

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge von 1 Milligramm (mg) Aluminium je Kilogramm Körpergewicht für die orale Aufnahme über die Nahrung abgeleitet.

Heißt konkret:

Bei 60 kg= 60mg die Woche

Bei 80 kg = 80 mg die Woche

 

Können Sich Verbraucher an diese Richtwerte halten?

Welche Menge an Aluminium nehmen Verbraucher durchschnittlich über die Nahrung auf und welchen im Vergleich durch Antitranspirante?

Nach einer Abschätzung (EFSA) aus dem Jahr 2008 liegt die Aluminium-Aufnahmemenge über die Nahrung bei bis (zu zwischen 0,2) zu 1,5 mg. Das entspricht für einen 60 kg schweren Erwachsenen einer täglichen Aufnahme von 1,7 bis 13 mg Aluminium

Also mehr als der von der EFSA angegebene Richtwert von 1 mg pro Kilogramm Körpergewicht in der Woche. 

Wöchentlich wären das 90 mg bei einem 60 kg Menschen (der Richtwert würde bei 60 mg liegen). 

 

Wie viel Aluminium/Aluminiumchlorid nimmt man durch das Antitarnspirant von Soummé auf?

Durch das Antitranspirant Soummé Protection würde man ca. 5% Aluminium aufnehmen. Das ist vergleichbar mit einer Menge von 10 mg am Tag, die man über die oralen Aufnahme über Lebensmittel zu sich nehmen würde. 

Es bliebe also bei einem 70 kg Menschen, ein Puffer von 60 mg!

Jeder Verbraucher muss für sich selbst entscheiden, ob und in welchem Maße er Abstriche machen möchte. Wenn man sich die Relation zu Lebensmitteln anschaut, ist die Panikmache konkret auf Antitranspirante bezogen, nicht gerechtfertigt. 

 

 

Wieso setzt man Aluminiumchlorid in Antitranspiranten ein?

Aluminium wirkt schweißhemmend. Es hat die Eigenschaft, die Haut zusammenzuziehen (adstringierende Wirkung). Zum anderen hilft es durch die Bildung eines gelartigen Protein-Komplexes (wie eine Art Pfropfen) temporär die Ausführgänge der Schweißkanäle zu verschließen.

Aluminiumchlorid allein, macht aber noch lange kein gutes Antitranspirant aus. Es sind vielmehr die eigens abgestimmten Inhaltsstoffe, die das Antitranspirant Protection von Soummé so erfolgreich macht.

 

Zusammenfassung:

1. Aluminium allein macht noch lange kein gutes Antitranspirant aus. Kann es in zu hohen Mengen sogar kontraproduktiv sein, da man das Produkt nicht mehr und nicht langfristig anwenden kann. Es kommt vielmehr auf die Wirkstoffkombination an.

2. Das Antitranspirant von Soummé enthält einen Anteil, der deutlich unter der gesetzlichen erlaubten Höchstgrenze liegt.

3. Studien- und Faktenlage:
Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat diverse nationale und internationale Studien ausgewertet und ist zu dem eindeutigen Ergebnis gekommen, dass es keinen kausalen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Aluminium und der Erkrankung von Krebs oder Alzheimer gibt. Es werden zudem verschiedene Experimente aufgeführt, die als Gegenbeispiel dienen und diese Aussage untermauern.

4. Relation zu Lebensmitteln
Aluminium kommt natürlicherweise in der Erde und in unserem Trinkwasser vor. Wir nehmen deutlich mehr Aluminium über Nahrung zu uns, als über kosmetische Mittel (Quelle: EFSA - Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit). Beispielsweise bestimmte Teesorten, bestimmtes Laugengebäck, Kakaosorten usw.

Durch die Benutzung des Antitranspirantes von Soummé kommen wir gar nicht an diese Werte heran.

5. Was gibt einem dieses Produkt?
Es schenkt eine unglaubliche Lebensqualität und Sicherheit. Viele 10.000 Menschen bestätigen dies und leben heute nicht ungesünder, als zu Zeiten, in denen sie psychische Belastung plagten.

 

Soummé Protection während der Schwangerschaft?

Uns liegen keine Informationen vor, dass Protection nicht während der Schwangerschaft benutzt werden darf (weder aus der Sicherheitsbewertung noch aus der Kosmetikverordnung). Auch nach erfolgter Rücksprache mit Apothekern wurde uns das bestätigt.

 

Protection enthält nicht nur keine Parabene, keinen Alkohol, keine Farb- und Duftstoffe, sondern auch keine PEG`s. Dies sind Stoffe, die die Haut durchlässig für Schadstoffe machen können und in vielen Antitranspiranten und auch Deodorante enthalten sind.

 

Wenn Sie Bedenken wegen des Aluminiumsalzes haben, würde ich Ihnen empfehlen, Rücksprache mit Ihrem Arzt zu halten.

 

In der Muttermilch findet sich Aluminium in geringer Konzentration. In einer Studie von Hawkins wurden die Aluminiumkonzentrationen im Blutplasma von Säuglingen gemessen, die entweder mit Muttermilch oder verschiedenen Zubereitungen von Säuglingsanfangs- und Folgenahrung ernährt wurden (Hawkins, 1994). Es zeigte sich, dass bei Säuglingen, die mit Muttermilch ernährt wurden, welche 9,2 µg Aluminium/L enthielt, die Konzentration im Blutplasma mit 8,6 µg/L in etwa gleich hoch war, wie bei mit Frühgeborenennahrung (300 µg Aluminium/L) ernährten Kindern, deren Blutplasma im Mittel 9,7 µg/L aufwies. Die Benutzung eines aluminiumhaltigen Antitranspirants würde zwar die Aluminiumkonzentration in der Muttermilch um einen gewissen Anteil erhöhen, es ist jedoch unwahrscheinlich, dass dies zu einer Erhöhung der Konzentration im Blutplasma bei Säuglingen führt.

 

Da Antitranspirantien für Verbraucher nicht die einzige Aluminiumquelle darstellen, ist die Berechnung des Sicherheitsabstandes für ein einziges Produkt im Sinne einer Risikobewertung nicht zielführend. Zu berücksichtigen ist vielmehr die kumulative Aluminiumaufnahme aus allen Quellen wie Lebensmitteln, Kochutensilien und weiteren kosmetischen Mitteln sowie eine mögliche Anwendung mehrmals täglich bzw. auf rasierter oder geschädigter Haut. Die regelmäßige Benutzung eines aluminiumhaltigen Antitranspirants über Jahrzehnte hinweg führt möglicherweise zu einer Erhöhung der Aluminiumbelastung des Körpers, die zu einem späteren Zeitpunkt zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen beitragen können. Zur Abschätzung der Langzeitfolgen chronischer Aluminiumexpositionen fehlen dem BfR wissenschaftliche Daten, um eine abschließende Risikobewertung durchführen zu können.