Das Deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung konnte trotz einer Reihe entsprechender Studien keinen Zusammenhang zwischen der Benutzung von aluminiumhaltigen Antitranspirantien und Brustkrebs feststellen.

Keine Alzheimer-Gefahr durch Aluminium aus Bedarfsgegenständen
Aktualisierte gesundheitliche Bewertung Nr. 033/2007 des BfR vom 22. Juli 2007*) **)


Aluminium kommt als natürlicher Bestandteil in Trinkwasser und anderen Lebensmitteln, insbesondere in Früchten und Gemüse vor. Es wird von Verbrauchern hauptsächlich über die Nahrung aufgenommen. Zusätzliche Belastungsquellen können aluminiumhaltige Bedarfsgegenstände für Lebensmittel wie Kochutensilien, Dosen, Folien oder Tuben sein, aus denen das Leichtmetall auf die Speisen übergeht. Aluminium kann außerdem in Medikamenten zur Neutralisation der Magensäure, so genannte Antacida, und in kosmetischen Mitteln enthalten sein. In Deo-Rollern wird es beispielsweise wegen seiner schweißhemmenden Wirkung eingesetzt.

Die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Aufnahme von Aluminium aus Bedarfsgegenständen und kosmetischen Mitteln wird immer wieder kritisch hinterfragt. Das gilt insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Beteiligung an der Entwicklung der Alzheimer-Erkrankung, einer Demenzform, die mit erhöhten Aluminiumkonzentrationen in den betroffenen Hirnregionen einhergehen kann. Begründet wird der Verdacht damit, dass Aluminium in hohen Dosierungen nervenschädigend wirkt und die Blut-Hirn-Schranke passieren kann.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die geschätzte Aluminium-Aufnahme aus Lebensmittelbedarfsgegenständen und kosmetischen Mitteln vor diesem Hintergrund bewertet und kommt zu folgendem Ergebnis:

Im Vergleich zur Aufnahme über Lebensmittel oder Antacida ist die Aufnahme von Aluminium über Lebensmittelbedarfsgegenstände und kosmetische Mittel gering. Sie liegt deutlich unter der Aufnahmemenge, die aufgrund einer aktualisierten Bewertung der Welternährungs- und der Weltgesundheitsorganisation (JECFA, 2006) als gesundheitlich unbedenklich gilt. Ein Zusammenhang zwischen einer erhöhten Aluminium-Aufnahme aus Lebensmitteln inklusive Trinkwasser, Medikamenten oder kosmetischen Mitteln und einer Alzheimer-Erkrankung wurde bisher wissenschaftlich nicht belegt. Weder bei Dialyse-Patienten, noch bei Aluminium-Arbeitern - beides Personengruppen, die in großem Umfang mit Aluminium in Kontakt kommen - wurden die für Alzheimer typischen Amyloid-Ablagerungen im Gehirn überdurchschnittlich oft beobachtet.
Das BfR sieht deshalb keine Gesundheitsgefahr für Verbraucher durch eine Aluminiumaufnahme aus Lebensmittelbedarfsgegenständen und kosmetischen Mitteln.

Im Hinblick auf die erhöhte Löslichkeit von Aluminium unter dem Einfluss von Säuren und Salzen empfiehlt das BfR, für Lebensmittel wie Apfelmus, Rhabarber, Tomatenpüree oder Salzhering keine aluminiumhaltigen Töpfe oder Schalen zu verwenden und bei diesen Lebensmitteln auf den Einsatz von Aluminiumfolie zu verzichten. So kann vorsorglich eine unnötige Aufnahme von Aluminium vermieden werden.
Wieso setzt man Aluminiumchlorid in Antitranspiranten ein?
Aluminium wirkt schweißhemmend. Es hat die Eigenschaft, die Haut zusammenzuziehen (adstringierende Wirkung). Zum anderen hilft es durch die Bildung eines gelartigen Protein-Komplexes (wie eine Art Pfropfen) temporär die Ausführgänge der Schweißkanäle zu verschließen.
Aluminiumchlorid allein macht aber noch lange kein gutes Antitranspirant aus. Es ist vielmehr die spezielle Wirkstoffkombination, die Novel Protection von Soummé so erfolgreich macht.
Wie nehmen wir Menschen und auch Verbraucher Aluminium überhaupt auf?
Der Mensch nimmt Aluminium über Lebensmittel und Trinkwasser, aber auch über aluminiumhaltige Verbraucherprodukte wie Geschirr oder Lebensmittelverpackungen, kosmetische Mittel wie aluminiumhaltige Antitranspirante oder Arzneimittel in den Körper auf.
Ganz wichtig ist es, folgende zwei Punkte klar voneinander zu unterscheiden und zu differenzieren:
Und zwar auf der einen Seite der Nachweis, dass Antitranspiranten zur Aufnahme von Aluminiumchlorid beitragen und der Frage nach der Ursächlichkeit zwischen dem aufgenommenem Aluminiumchlorid und Krankheiten wir Brustkrebs oder Alzheimer.

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